Wera Wendnagel: Die Wildnis, die alte Frau und ihre Tiergeschichten

Untertitel:

Gedanken über Leben und Vergehen

Pb. 108 S. ISBN: 978-3-8495-6923-5. € 8,80. Verlag tredition GmbH, Hamburg 2013. Buchpräsentation u. a. im Shop bei tredition.de (Suche!) und bei amazon.de (mit ’Blick ins Buch’). Erhältlich im Buchhandel. E-Book-Version in Vorbereitung.

Lektorat + Layout: Schreibwerkstatt Birgit Freudemann

Inhalt: Eine alte Frau durchstreift die stadtnahe Wildnis Frankfurts und den daran sich anschließenden Naturpark. Sie trauert um ihren Hund, der sie sonst immer begleitet hat. Die Erinnerung an all die geliebten Tiere, die sie verloren hat, überwältigt sie. Ihr ist bewusst, dass auch ihr Leben nur bestehen kann, wenn es anderes Leben vernichtet. Fressen und gefressen werden – dieses Prinzip gilt für Raubtiere wie für Menschen gleichermaßen. Selbst in der Pflanzenwelt herrscht das Recht des Stärkeren.

Um gegen diese depressive Stimmung anzugehen, beschließt sie ihre vielen Erlebnisse mit Tieren aufzuschreiben. Tiergeschichten als Trost für sich selbst und andere, stellt sie sich vor. Der Sinai-Park bildet dafür die ideale Kulisse.

 

 

Leseprobe:_die Wildnis_W. Wendnagel

Die Autorin: Geboren 1931 in Erfurt, verbrachte Wera Wendnagel ihre Kindheit kriegsbedingt in Pommern, der Uckermark und in Württemberg. Überall freundete sie sich mit Haustieren an. 1950 bis 1955 lebte sie in Argentinien in engem Kontakt mit einem Hunderudel und anderen Tieren.

Zurück in Deutschland studierte sie zunächst Pädagogik. Danach betätigte sie sich als Autorin. Bücher: »Mama Moneta oder die Frauenfolge« 1990, Neuauflage: 2013, und »Mariannes Vermächtnis« 2010.

Ein ereignisreiches Leben, ein großer Erinnerungsschatz, ein gutes Gedächtnis und eine gewisse Altersweisheit sind die Grundlage neuerer literarischer Arbeit.

 

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